WEISZEIT Ausgabe No 27
Runter kommse alle!
Wie bereits in Weiszeit, Ausgabe Herbst 2006 berichtet wurde, haben wir in den Reihen von AEROB-BETH Filtration GmbH einen Sportler der besonderen Art: Volker Sabotka stürzt sich in seiner knapp bemessenen Freizeit aus luftiger Höhe in die Tiefe, mit der berechtigten Hoffnung, dass sein Fallschirm diesen waghalsigen Sprung zu einem Erlebnis der besonderen Art macht.– Ob jedoch der Fallschirmsprung vom 1. Oktober 2006 Volker Sabotka als ein Vergnügen in Erinnerung bleibt, ist eher fraglich ...
AN DIESER STELLE SEI VORWEGGENOMMEN, DASS WIR DIE SCHILDERUNG DES UNFALLS AUS ERSTER HAND HABEN UND HERR SABOTKA GOTTSEIDANK WIEDER WOHL AUF IST!
Unfallort: Flugplatz Rerik – Zweedorf, Mecklenburg-Vorpommern.
Unfallhergang: Nachdem Volker Sabotka mit einem Flugzeug in luftige Höhen befördert wurde, springt er aus demselbigen und erreicht die Freifallgeschwindigkeit von 190 bis 200 Stundenkilometer.
In ungefähr 1.100 m Höhe zieht er die Reißleine. Was diesen Flug jedoch besonders macht, ist die Tatsache, dass sich der rechte Arm und das rechte Bein beim Öffnen des Schirms in den Fangleinen verfangen haben. Ein kurzer Ruck beim vollständigen Öffnen des Fallschirms und - das war`s ...
Das Ergebnis: eine luxierte (ausgekugelte) Schulter rechts, ein gerissener Meniskus und ein gerissenes Kreuzband im rechten Knie. Glücklicherweise konnte sich Herr Sabotka sofort aus den Fangleinen lösen und mit einem störungsfrei geöffneten Schirm landen. Die Landung im Stand war selbstverständlich ausgeschlossen – das Knie wollte nicht so recht.
Nach der Erstversorgung im nächsten Kreiskrankenhaus wurde Herr Sabotka mit zwei Unterarmstützen (!) nach Hause geschickt. Am darauf folgenden Tag wurde nach der Konsultation eines zweiten Arztes das ganze Ausmaß der Verletzungen deutlich und Volker Sabotka wurde entsprechend behandelt. Unter Vollnarkose wurde die Schulter wieder eingerenkt, die darüber hinaus noch 3 Wochen lang ruhig gestellt werden musste. Die Meniskus-OP fand 10 Tage später statt.
Die noch ausstehende Operation am Kreuzband wird im Laufe dieses Jahres stattfinden. Wir wünschen im Anschluss daran weiterhin allzeit guten Flug!
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