WEISZEIT Ausgabe No 23
EDMUND WEIS: Saubere Sache!
Herausgekommen ist etwas, das es bisher noch nie gab: eine Versuchsanlage, die verschmutztes Prozesswasser aus der SKID-Hochdruckreinigung filtert und es als frisches Wasser der Produktion wieder zuführt.
Die Lackpartikel und Konservierungsmittel aus der Hohlraumversiegelung werden dabei mit dem patentierten Filtrationsverfahren und intelligenter Steuerungstechnik zu Briketts verpresst. Diese lassen sich umweltfreundlich, günstig und mit weit weniger Restfeuchte entsorgen.
Technisch gesehen funktioniert das Ganze so: Das zu filtrierende Medium wird am Fuß des Filtergehäuses eingeleitet und spiralförmig (»Crossflow«) an den feststehenden Filterscheiben entlanggeführt. Die Flüssigkeit durchdringt die Filterscheiben, wobei sich die Partikel außen ablagern.
Das saubere Filtrat wird im Zentrum der Scheiben aus dem Filtergehäuse abgeführt. Die herausgefilterten Partikel sedimentieren im Gehäuse, werden dort pneumatisch verpresst und als Brikett ausgeworfen. Der Filter arbeitet diskontinuierlich, mit Qualitäten vergleichbar der Anschwemmfiltertechnik, jedoch ohne Einsatz von Filterhilfsmitteln. Die Filtrierleistung der Anlage beträgt 15 m3 pro Stunde.
Das absolut Neue daran ist das Verpressen der Schmutzpartikel im Gehäuse zu Briketts, ohne dass der Filterprozess unterbrochen wird. Der Entfeuchtungsgrad liegt bei ca. 12 % Restfeuchte – pro Stunde werden 3 - 4 Briketts ausgetragen, was etwa 1 kg Gewicht entspricht.
Dass das Ganze eine saubere Sache ist, zeigen besonders die Perspektiven: Durch den Einsatz dieser Anlage konnten wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden. Sie bilden eine solide Basis, um diesen Geschäftszweig in Zukunft mit Erfolg zu krönen.
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