WEISZEIT Ausgabe No 21
Walking in Memphis
Mit dem pompösen Herrensitz »Graceland« löste Elvis ein Versprechen ein, dass er einst als junger Mann seinen Eltern gegeben hatte: Er werde ihnen eines Tages das größte und schönste Haus im Umkreis von Memphis schenken, sich um sie kümmern und richtig viel Geld verdienen – und ein amerikanischer Traum wurde Wirklichkeit. Elvis erwarb das prachtvolle Anwesen bereits im Jahre 1957 und wohnte dort bis zu seinem tragischen Tod 1977.
Ob hingebungsvoller Rock´n´Roll-Fan oder aber neutraler Besucher – Graceland hat einige Attraktionen zu bieten: Den »Jungle Room«, dessen Wände, Fußboden und Decke mit von Elvis selbst entworfenen Teppichen drapiert sind. Bei einem Wettbewerb für Raumdekoration hätte Elvis wohl nicht unbedingt den ersten Preis gewonnen. Das Wohnzimmer ist ganz in Weiß gehalten, und ein Wasserfall sprudelt im Hausinneren.
Präsentiert wird unter anderem auch ein 20-minütiger Film, in dem die Ehefrau von Elvis, Priscilla Presley, aus dem recht turbulenten Leben der beiden erzählt. Dann natürlich die Sammlung der Autos und Flugzeuge des »Kings«, darunter auch der berühmte pinkfarbene Cadillac, den er einst seiner Mutter geschenkt hat.
Den Höhepunkt des Rundgangs bildet der »Trophy Room«, in dem eine riesige Sammlung Goldener Schallplatten und anderer Auszeichnungen sowie einige Kostüme ausgestellt sind. Im »Meditation Garden« befindet sich schließlich das Grab von Elvis, dessen Anblick einen »tief berührt«, wie Alexander Weis es schildert.
Das erklärt auch die zahlreichen Blumensträuße und Kränze der Fans und Besucher. Der Eintrittspreis liegt zwischen 16 und 25 Dollar, je nachdem, ob man nur das Wohnhaus oder aber auch die übrigen Sehenswürdigkeiten anschauen möchte. Für einen Besuch sollten sich Interessierte jedoch auf keinen Fall den 8. Januar (Elvis´ Geburtstag) oder den 16. August (Elvis´ Todestag) aussuchen, denn dann sind lange Besucherschlangen vorprogrammiert.
[ www.elvis.com/graceland ]
Suche: weiszeit-suchergebnis