WEISZEIT Ausgabe No 21
Damit sich die Brandgefahr aus dem Staube macht
Die Antwort auf diese Frage gibt eine neue Schlauchfilter-Entstaubungsanlage der AEROB-BETH Filtration GmbH –DIVISION BETH–. Sie ersetzt bereits vorhandene Lösungen und bietet folgende Komponenten:
Hochleistungs-Fliehkraftabscheider (»Zyklon«)
Der Zyklon wird als Funkenabscheider zwischen die Staubquellen und den Filter eingebaut. Diese funkenvernichtende Sicherheitsmaßnahme bekämpft Gefahren bereits im Vorfeld, speziell bei Öfen und Filtern.
Reingasseitige Funkendetektion mit Intergas-Feuerlöscheinrichtung:
Bei Brandgefahr reagieren die empfindlichen Überwachungsinstrumente sofort und düsen CO2 ein. Aus sicherheitstechnischen Aspekten (Brandgefahr, Inertisierung) ist die Entstaubungsanlage im Freien aufgestellt. Patronenfilter werden mit Abreinigungsvorrichtung ausgeführt: Was früher nach dem Staubsaugerprinzip »Reinigen durch Wegwerfen« funktionierte, geschieht jetzt automatisch und erreicht damit eine vielfache Lebensdauer.
Die Wartungskosten für Filterkassetten- bzw. den Patronenwechsel werden minimiert, die Arbeiten entfallen.
Zwischen den Staubquellen und dem BETHPULS Schlauchfilter sowie zwischen BETHPULS Schlauchfilter und BETHPULS Patronenfilter sind stromlos schliessende Schnellschluss-klappen installiert. Dadurch ist schnell Schluss mit einem möglichen CO2-Austritt: Bei einer Branddetektion im Filter wird die CO2-Löscheinrichtung ausgelöst.
Durch die Schnellschlussklappen wird aber der CO2 Austrag aus dem Filter durch den Ventilatornachlauf verhindert und die Rückführung des CO2 in das Gebäude gestoppt. Startschuss für die Entstaubungsanlage war der 30. September 2004. Und am 10. Januar 2005 konnte sie termingerecht in Betrieb gehen.
Die Montage erfolgte auch während der Weihnachtsfeiertage und Silvester. Optimal war die Zusammenarbeit mit der Firma KARL WENNESS GmbH, die für die Lieferung der elektrischen Anlagensteuerung und deren Verkabelung zuständig war.
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