WEISZEIT Ausgabe No 17
Weis on the Rocks
Es ist vollbracht. Nach wochenlanger Planung und in fast dreieinhalb Monaten Bauzeit wurde letzten Sonntag, pünktlich zu Weihnachten, das Weis-im-Eis-Monument in Waiblingen fertiggestellt.
Die 87 Meter hohe Skulptur aus geschliffenem Gletschereis mit einer Speziallegierung aus glasiertem Speiseeis (Frucht) (Erdbeer) stellt »Die drei Weis en aus dem Morgenland« dar, wie sie nach einer Waiblinger Überlieferung aus dem 12. Jahrhundert ausgesehen haben sollen. Grob skizziert auf einem Stück Blech, minutiös geplant von den Meistern der DIGITALEN FABRIK, und detailgenau verwirklicht von ansässigen Bildhauern und Eiskunstschnitzern thront das Monument aus Eis nun über den Hügeln der Stadt.
Um jedoch das kristalline Meisterwerk aus Schnee und Eis (und z. T. gefrorenem Wasser) im Frühjahr nicht wieder zu einer großen Pfütze Tauwasser werden zu lassen, waren die Fachleute der Firma AEROB GmbH gefragt: Dank dem erst vor kurzem von AEROB entwickelten AON Komplettgefriertrockner® 1.0, dessen Satellitenkühler in ausgeklügelten, idealen Winkeln rund um das Eismonument installiert und ausgerichtet wurden, trotzt die Skulptur nun selbst einer mörderischen Sommerhitze von bis zu 28,5 °C. Das Hauptkühlaggregat des AON befindet sich (für die Augen der Besucher nicht sichtbar) im linken Nasenloch des Kopfes auf der Nordseite.
Doch was, wenn es regnet?
Dieser Frage haben sich die hochqualifizierten Elektroingenieure der KARL WENNESS GmbH angenommen. In drei Tagen intensivster Forschung entwickelten sie ein dichtes elektronenbeschichtetes Spannungsfeld aus purer Energie, welches die Eisskulptur gegen schlechte Wetterverhältnisse (wie Regen, Hagel, Graupelschauer) abschirmt und doch durch seine transparente Oberfläche den freien Blick von allen Seiten nicht verdeckt.
Der enorme Energieaufwand, der benötigt wird, um ein Kraftfeld dieser Größe und Stärke stabil zu halten, wird von Herrn Alexander Weis persönlich finanziert. So hat er die Summe von 69,95 Euro in überdimensionale Laufräder investiert. Vierzehn davon befinden sich hinten links im Heizungstrakt des Hauptgebäudes in der Härtlesäckerstraße 5. Hier sind freiwillige Mitarbeiter der KARL WENNESS GmbH angebunden, die abwechselnd in 31-Stunden-Schichten die Räder am Laufen halten.
Zur Entlastung der freiwilligen Mitarbeiter wurden bereits Spezialisten auf dem Gebiet der Automatischen Elektrition aus dem fernen Ungarn angefordert. Zwei weitere Laufräder sind in der KARL WENNESS - Niederlassung Wangen installiert. Die dort zum Teil entstehende überschüssige Energie wird durch unterirdische Kanäle hinüber in das Gotthilf-Fischer-Stadion gepumpt, falls dort wieder einer vergisst, das Licht auszuschalten.
Suche: weiszeit-suchergebnis