WEISZEIT Ausgabe No 8
Was macht eigentlich Karl Wenness
Es begann ein Weg seiner Bestimmung entsprechend, der ein erfolgreicher wurde. Januar 1948 Lehrling als Elektroinstallateur. 1950 Gesellenprüfung, 1961 Meisterprüfung, dazwischen fast 12 Jahre bei der Firma Bosch in Feuerbach tätig. Ab 1. Juli 1961 selbstständig in Heutingsheim.
Dort wurde ein Kleintierstall so umgebaut, dass er als Werkstatt des noch blutjungen Unternehmens dienen konnte. Seine Frau Mizi bekam ein kleines Büro im Untergeschoss und stand ihrem Mann immer mit Rat und Tat zur Seite.
Ausgehend von diesen wirklich bescheidenen Anfängen hat Karl Wenness es geschafft, ein innovatives, topmodernes Vorzeigeunternehmen für Elektrotechnik und elektronische Schaltungen zu entwickeln. Vor knapp 4 Jahren beschloss er, fast 70 jährig, seine Firma in gute Hände abzugeben.
Einen guten Partner für dieses Vorhaben fand er in Edmund und Alexander Weis und verkaufte seine Firma an die EDMUND WEIS GmbH (heute KG). Damit war der Grundstein gelegt, um seinen eigenen Interessen und privaten Vorlieben nach-zugehen.
Womit verbringt er heute seine Zeit?
Die Antwort ist schnell gegeben: ihm geht es prächtig. Er erfreut sich bester Gesundheit und kann stundenlang über alte Zeiten plaudern. In zwei Jahren feiert er goldene Hochzeit mit seiner Frau Mizi. Darüber hinaus ist er auch als Maler tätig und gestaltet die Brüstung seiner 42 m langen Dachbegrünung mit der Schöpfungsgeschichte.
Wir wünschen viel Kraft und Inspiration. Gerne pflegt er Kontakte zu Freunden und sein großes Interesse für Philosophie. Es ist geplant, seine Sammlung eigener Gedichte demnächst als kleinen Lyrikband zu veröffentlichen. Lernen Sie den Künstler Karl Wenness kennen und lesen Sie hier eines seiner Gedichte:
Später Herbst
Grünlich goldgelb und braun
fallen die Blätter von Bäumen
als wären sie Geschwister.
Ein kalter nordischer Wind
treibt sie verwehend einander berührend
an Ästen und Stämmen vorbei.
Durchsichtig und leer
zeigt sich die Krone des Sommers
dem Auge jetzt lichter.
Steht mit uns fröstelnd entlaubt
der Stamm mit den Zweigen
schweigend dabei.
(Karl Wenness)
Grünlich goldgelb und braun
fallen die Blätter von Bäumen
als wären sie Geschwister.
Ein kalter nordischer Wind
treibt sie verwehend einander berührend
an Ästen und Stämmen vorbei.
Durchsichtig und leer
zeigt sich die Krone des Sommers
dem Auge jetzt lichter.
Steht mit uns fröstelnd entlaubt
der Stamm mit den Zweigen
schweigend dabei.
(Karl Wenness)
Suche: weiszeit-suchergebnis